
1375 wurden in Lübbenow die Familien v. Holtzendorf und v. Gloeden als Landbesitzer genannt. Bereits 1441 hatte auch die Familie v. Stülpnagel Anteile in Lübbenow. 1763 wurde das Gut Lübbenow an Heinrich-Gottfried v. Dargitz veräußert. Seine Tochter Auguste war in erster Ehe mit Karl Gottlob v. Stülpnagel (X/61, 1753-1802) verheiratet, der jedoch 1802 verstarb. Nach dem Tod seiner Tochter Auguste adoptierte Heinrich-Gottfried v. Dargitz seinen ältesten Enkel Carl v. Stülpnagel (XI/84, 1788-1875) und übergab ihm 1816 Lübbenow mit der Bestimmung, sich und die nachfolgenden Erben künftig „v. Stülpnagel-Dargitz“ zu nennen. Carl gründete das Fideikommiss Lübbenow. Seine Ehe blieb kinderlos und so erbten die Nachkommen seines Bruders. Mit Alexander (XIII/189, 1882-1929) begann um 1900 schließlich eine rege Bautätigkeit.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 fanden in Lübbenow umfangreiche Veränderungen statt. Mehrere sozialistische Betriebe hatten hier ihren Sitz. Das Herrenhaus wurde Flüchtlingsunterkunft, später Schule. 2005 wurde es privatisiert, umfangreich renoviert und wird seit 2007 touristisch genutzt.
Die Kirche von Lübbenow weist bemerkenswerte Wand- und Deckenmalereien auf.