Initiative
Nägel mit Köpfen
Von der Uckermark in die Welt – 700 Jahre Familie v. Stülpnagel
30. Mai 2021 bis 31. Oktober 2021
Ausstellung im Dominikanerkloster Prenzlau

Dominikanerkloster Prenzlau
Kulturzentrum und Museum
Uckerwiek 813, 17291 Prenzlau
03984 / 75261
info@dominikanerkloster-prenzlau.de
www.dominikanerkloster-prenzlau.de
Gemeinschaftsprojekt des von Stülpnagelschen Familienverbandes und des Kulturhistorischen Museums Prenzlau
Eröffnung
Samstag, 29. Mai 2021, 15 Uhr
Öffnungszeiten
Mai – September: Oktober – April: | Di. bis So. 10 – 18 Uhr Di. bis So. 11 – 17 Uhr |
Woran denken Sie beim Wort „Adel“? Pompöse Schlösser? Prunkvolle Bälle? Klatsch und Tratsch? Die Monarchie ist längst Geschichte, trotzdem blickt die Gesellschaft auch heute noch neugierig auf die Adelsfamilien. Sie jagen, spielen Polo und lieben ihre Segelyachten – alles nur Klischees?
Adel ist vielfältiger. 1321 erstmals schriftlich erwähnt, gehört die Familie von Stülpnagel aus der Uckermark zum niederen (Ur-) Adel. In einer Sonderausstellung will sie – in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum – anlässlich des 700jährigen Jubiläums einen Einblick in ihre abwechslungsreiche Familiengeschichte geben.
Dabei geht es nicht um Selbstdarstellung und eine fokussierte Nabelschau. Vielmehr möchte sie anhand der Familiengeschichte aufzeigen, welchen
Stellenwert der uckermärkische Landadel in dieser Zeit genoss, wo und wie er die Region entscheidend und nachhaltig prägte, welchen Einfluss er auf Politik und Militär, auf Wirtschaft und Gesellschaft ausübte und welche Auswirkungen sich daraus ergaben. Der Bogen reicht von grundsätzlichen Fragen zum Selbstverständnis einer adligen Familie über die Entwicklung bürgerlicher Linien bis hin zu Brüchen und Neuanfängen im 20. Jahrhundert. Zudem werden spannende Familienbiographien vorgestellt, deren Anfänge in der Uckermark lagen, in ihren weiteren Verläufen aber schon bald in andere Regionen der Welt vorstießen: Männer und Frauen, die „Nägel mit Köpfen“ gemacht haben und bisweilen auch aus der „ererbten“ Rolle gefallen sind.
Erstmalig zusammengetragene, sehr persönliche Erb- und Familienstücke aus den verschiedenen Linien der Familie ergänzen die Tafeln, Bilder und szenographischen Darstellungen. Neugierig geworden? Dann schauen Sie bei uns vorbei!